{"id":762,"date":"2021-02-10T15:33:35","date_gmt":"2021-02-10T15:33:35","guid":{"rendered":"https:\/\/charly.froger.de\/?page_id=762"},"modified":"2021-02-10T15:36:08","modified_gmt":"2021-02-10T15:36:08","slug":"der-grill-contest","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/froger.de\/index.php\/der-grill-contest\/","title":{"rendered":"Der Grill-Contest"},"content":{"rendered":"<div id=\"id1\" class=\"graphic_generic_title_textbox_style_default\">\n<div>\n<div class=\"Normal\">\n<div class=\"paragraph Summary_Title\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-763\" src=\"https:\/\/charly.froger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/fireman_1_desk-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/froger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/fireman_1_desk-300x225.jpg 300w, https:\/\/froger.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/fireman_1_desk.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<p><strong><br \/>\nDer Grill-Contest<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"tinyText\"><\/div>\n<div class=\"graphic_generic_body_textbox_style_default\">\n<div>\n<div class=\"Normal\">\n<p class=\"paragraph Free_Form\">Das Klingeln meines i-phons holt mich aus meiner noch so dringend n\u00f6tigen Tiefschlafphase. Zu m\u00fcde f\u00fcr ein pampiges Hallo, nuschel ich irgendwas unverst\u00e4ndliches in das Ger\u00e4t. &#8222;Hallo Herr Kr\u00f6kel, sind sie das. Hier ist Frank Zimmermann, der Marktleiter von REWE. Ich freue mich, ihnen mitzuteilen, dass ihr gestern Abend online \u00fcbermitteltes Konzept f\u00fcr den heute stattfindenden Grill-Contest, begeistert angenommen wurde. Sie wissen, die Zusage war verbindlich.&#8220;<\/p>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">&#8222;\u00c4hh&#8220;, ich versuche die letzten Biere von gestern aus meinem Kopf zu sch\u00fctteln.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">&#8222;Na, ihr Vorschlag mit dem offenen Lagerfeuer-Grill. So etwas hatte uns noch gefehlt. Start ist heute p\u00fcnktlich um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz unseres Einkaufzentrums. Entt\u00e4uschen sie uns nicht. Bis gleich.&#8220;<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Ich komme gar nicht mehr zum Nachfragen, schon aufgelegt. Wieso eigentlich bis gleich? Langsam d\u00e4mmert mir irgend etwas. Der kleine Grill-Abend gestern in meinem Schrebergarten mit meinen Freunden war wohl doch etwas ausgeufert. Bei dem Anz\u00fcndpapier war die Beilage, Teilnehmer f\u00fcr den Grill-Contest gesucht. Und Heiner nat\u00fcrlich, \u00fcberschwenglich wie er so ist: Da machen wir mit! Verfluchtes, modernes Komunikationszeitalter, hemmschellensenkendes Bier getrinke, und gleich ausgef\u00fclltes Anmeldeformular auf dem Smartphone durchgezogen. Wieso stand da dann eigentlich mein Name drin? M\u00fcssen wir da jetzt wirklich hin? Was, wie sp\u00e4t ist es? Versuche Heiner anzurufen. Nicht zu erreichen. Micha, er war doch gestern auch dabei, nimmt nicht ab. Ich f\u00fchle mich irgendwie verraten. Kaffee. Dusche. Weitere Anrufversuche erfolglos. Beim anziehen entdecke ich die zerkn\u00fcllte Zeitungsbeilage in der Hosentasche. Augen scharf stellen, schwierig. Immerhin entdecke ich, dass alle Zutaten und Getr\u00e4nke kostenlos aus dem Laden besorgt werden k\u00f6nnen. Habe heute ja eh nichts besseres vor, und auf bin ich auch schon. Das erste Konterbier auf Kosten des Marktleiters und alle Folgenden auch. Das wird dann wohl ein sp\u00e4tes Grillfr\u00fchst\u00fcck.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Noch leicht benommen aber auch irgendwie euphorisch, mache ich mich auf zum Garten. Schubkarre raus, Steine rein. Oben drauf ein fettes B\u00fcndel Buchenkn\u00fcppel aller St\u00e4rken. Trockenes Holz ist das A und O. Grillrost, Fischgrill, f\u00fcr reinigen ist jetzt keine Zeit, und ein paar frische Kr\u00e4uter, scharfe Pepperonischoten und Kapuzienerkressebl\u00fcten, das Auge isst schlie\u00dflich mit. So rolle ich die Karre Richtung nahem Supermarkt.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Einsetzende \u00dcbelkeit, Schwindelgef\u00fchl und ein Schwei\u00dfausbruch lassen mich an meinem Verstand zweifeln, als ich einen Blick \u00fcber den Parkplatz des Supermarktes werfe. Auf solch einen Trubel bin ich nicht vorbereitet. Bunte F\u00e4hnchen, Luftballons, Bierzeltgarnituren, Pavillions, schreckliche Musik und viel zu viele Menschen. Fluchtinstinkt ergreift mich, will gerade kehrt machen, als ein Arme wedelnder vermutlicher Marktleiter auf mich zu kommt. &#8222;Sie m\u00fcssen Herr Kr\u00f6kel sein. Willkommen. Es sind schon fast alle Teilnehmer da. Ich sehe, sie sind ja gut vorbereitet. Suchen sie sich doch schon einen Platz aus.&#8220;<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Keine Gegenwehr mehr m\u00f6glich. W\u00e4hrend ich mich umschaue, eine Stelle so weit wie m\u00f6glich entfernt der Lautsprecherboxen auszumachen, tuckern zwei fette Harleys mitten auf das Gel\u00e4nde. Die beiden Biker-Originale steigen gem\u00e4chlich von ihren Maschinen und holen die Teile eines der bekannten Dreibeingrills aus ihren Satteltaschen. Ich sehe mit einer gewissen Beruhigung, es sind auch noch andere Freaks am Start.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Sortiere meine Steine auf einem kleinem Gr\u00fcnstreifen zwischen den Parkpl\u00e4tzen, wirklich gem\u00fctlich ist das nicht, aber das Beste, was ich finden konnte. W\u00e4hrend ich die Steine aneinander passe, werfe ich einen Blick auf die beiden Biker, die gleich zwischen ihren Maschinen den Grill aufgestellt haben, gleich einer Wagenburg, echte Cowboys, und sehe, wie sie sich schon ein Bier aus ihren Satteltaschen fingern. So kann man auch Gem\u00fctlichkeit erzeugen.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Der Marktleiter kommt auf mich zu, floskelt ein bi\u00dfchen herum, und bittet mich, dass wir uns alle in 15 Minuten vor dem Eingang versammeln m\u00f6chten. Also wieder rein in das Gew\u00fchl. Zum Gl\u00fcck wird die Musik jetzt ausgeschaltet. Der Marktleiter steht vor dem Portal, \u00fcber ihm ein Banner, welches den ersten REWE-Grill-Contest anpreist, in seiner Hand ein Mikrofon. Ich sende Stossgebete aus, dass er sich kurz fassen m\u00f6ge. Nach dem \u00fcblichen Blabla winkt er einen Mann heran. Mit Stolz und freudetriefenden Gesicht stellt er den ber\u00fchmten Fernsehkoch Peter Rasch vor. Kenne ich nicht. Er wird derjenige sein, so f\u00e4hrt er fort, der die Grill-Gerichte probieren wird, um das Gewinnerteam zu ermitteln. Schlie\u00dflich gibt es wertvolle Preise zu gewinnen. Aha, es gibt also was zu gewinnen. Hatte ich ganz \u00fcbersehen. Egal, ich w\u00fcrde jetzt lieber mal in den Laden, ich sp\u00fcre, ich brauche bald ein Bier, sonst \u00fcberstehe ich diesen Trubel nicht. Bevor wir aber unsere notwendigen Utensilien besorgen k\u00f6nnen, steht uns noch eine Mannschaftsvorstellung mit Gruppenfoto f\u00fcr die Presse bevor. Heiner wird echt was zu h\u00f6ren kriegen, wenn ich ihn das n\u00e4chste Mal treffe.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">W\u00e4hrend ich mich noch \u00e4rgere, ich bekomme gar nicht mit, dass die ersten Teams schon aufgerufen wurden, ert\u00f6nt mein Name \u00fcber Lautsprecher. &#8222;Herr Kr\u00f6kel ist das einzige Solo-Team heute. Er arbeitet mit dem Lagerfeuer-Grill&#8220;. Wohl oder \u00fcbel muss ich wohl nach vorne, und versuche mich gleich etwas weiter hinten aufzustellen. &#8222;Das n\u00e4chste Team sind die Grill-Champs&#8220;, dr\u00f6hnt es aus den Lautsprechern,&#8220; sie benutzen den Campinggaz Expert&#8220;. &#8211; Aha, also auch mit Product-Placement heute. &#8211; Es l\u00f6sen sich drei M\u00e4nner aus der Menge, alle haben die gleichen Grillsch\u00fcrzen mit besticktem Teamnahmen, Polo-Shirts und identische Turnschuhe. Sie stellen sich sofort breitbr\u00fcstig vor alle anderen. Gut so. &#8222;Und nun habe ich die Freude ein reines Frauenteam anzuk\u00fcndigen&#8220;, versucht der Marktleiter zu schmeicheln, &#8222;das Team Pink. Sie grillen auf einem Rommelsbacher Elektrogrill&#8220;. Drei Frauen kommen auf uns zu, eine Dralle, eine H\u00fcbsche und eine Vollbusige mit weitem Ausschnitt. &#8222;Ja wer von den dreien soll denn grillen, das geht doch gar nicht&#8220;, h\u00f6re ich einen der Champs tuscheln. &#8222;Dann bitte ich das Team Jasmin und Ahmed zu mir, sie benutzen auch einen Elektro-Grill von Schaub-Lorenz&#8220;, stellt der Marktleiter das vorletzte Team vor. Wieder Getuschel der Champs als die blonde Frau und der s\u00fcdl\u00e4ndisch aussehende Mann sich uns anschlie\u00dfen. &#8222;Vermute die bereiten Kamelragout zu&#8220;. Die anderen beidern Champs kichern. Ich werde das Gef\u00fchl nicht los, es gibt anscheinend bei einigen Teilnehmern nicht nur Konkurenzdruck, nein auch eine gewisse Art von Ausl\u00e4nderfeindlichkeit scheint sich aus der Mitte der Gesellschaft breit zu machen. Wenn ich jetzt kotzen m\u00fcsste, wurde ich keinen Verkehrten treffen. Werde abgelenkt. Der Marktleiter erneut: &#8222;Zu guter Letzt haben wir noch Erwin und Horst, sie nehmen den klassischen Dreibeiner mit Holzkohle&#8220;. So hei\u00dfen die Biker also. Steif und breitbeinig, wie Cowboys halt so sind, und immer noch in ihren Lederjacken, und das bei diesen Temperaturen, reihen sie sich bei uns ein.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Wir lassen ein Blitzgewitter von \u00fcbermotivierten Fotoreportern \u00fcber uns ergehen. Dann k\u00f6nnen wir endlich in den Laden, einkaufen ohne zu zahlen, das wird Spass machen. Erst mal in die Getr\u00e4nkeabteilung. Erwin und Horst setzen ebenfalls diese Priorit\u00e4t. Wir nicken uns zu. Sympathie kommt auf. Klassisches Grillen hat schlie\u00dflich auch was mit Bier trinken zu tun. Weiter geht es zum Tiefk\u00fchlbereich. Seelachs werde ich machen (viel Anderes kann ich eh nicht), gen\u00fcgend muss es sein, brauche schlie\u00dflich was, um mich wieder aufzubauen. Und wer wei\u00df, wie viel dieser merkw\u00fcrdige Fernsehkoch so wegprobiert. Schnell die weiteren Zutaten eingesammelt, und raus. Feuer entz\u00fcnden und Bier \u00f6ffnen. Ich habe vorsichtshalber eine ganze Kiste genommen, brauche ja auch eine Sitzgelegenheit.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Endlich entspannende T\u00e4tigkeiten, die mich vom Drumherum ablenken. Feuer versorgen, es brauch schon etwas um eine anst\u00e4ndige Menge Glut zu bekommen, den Schafsk\u00e4se w\u00fcrzen und in Alufolie verpacken, der Fisch taut bereits in der Sonne, die sich heute von ihrer besten Seite zeigt. Wenngleich es vielleicht doch etwas zu schw\u00fcl f\u00fcr ein Feuer am fr\u00fchen Nachmittag ist. Da hilft nur noch ein weiteres Bier. Nun wird es auch Zeit die Roste zu reinigen, daf\u00fcr hatte es nicht mehr gereicht. So packte ich sie in die Flammen, die die Reste vom Vortag verkrusten und die dann mit einem Holzst\u00fcck leicht abzukratzen gehen. Das allerdings unter den skeptischen Blicken des vermeintlichen Profikochs, der gemeinsam mit dem Marktleiter immer wieder von Team zu Team kam. Wenn ich ihnen dann ein Bier anbot, welches sie ablehnten, zogen sie z\u00fcgig weiter, woraufhin ich \u00fcber Entfernung dann Erwin und Horst zuprostete.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Ich habe jetzt etwas Mu\u00dfe mich umzuschauen. Erwin und Horst am\u00fcsieren sich anscheinend pr\u00e4chtig, der Wettbewerb scheint ihnen egal zu sein, hatten sie doch einfachhalthalber lediglich fertig mariniertes und eingeschwei\u00dftes Fleisch ausgew\u00e4hlt. Rechts von mir ereifern sich Jasmin und Ahmed, das Frauenteam und gleich daneben die Champs an ihren Hightech-Ger\u00e4ten. Unser aller Ober-Koch-Guru h\u00e4lt sich, und das sehr h\u00e4ufig, bei den Frauen auf, schaut, wie es scheint, doch bevorzugt in den Ausschnitt der Vollbusigen, weniger auf deren Grillrost. Die Champs, bei denen gerade erfolgreich ein Taschenflachmann herumgegangen war, st\u00f6rt das nicht. Im Gegenteil, sie glotzen nicht nur selber, sondern scheinen wohl auch abf\u00e4llige Spr\u00fcche abzulassen.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Zeit die in Alu verpackten Kartoffeln an die Glut zu legen. Dann den Freiraum nutzen, auf das Klo zu gehen, auch um das Gesicht zu erfrischen. Auf dem R\u00fcckweg dem DJ klar machen, die Musik ist zu laut. Mittlerweile war eine kleine Brise aufgekommen, aber es wird nicht merklich frischer. Der Schafsk\u00e4se muss auf den Rost, den bereits aufgetauten Fisch w\u00fcrzen und im Fischgrill verstauen. Es l\u00e4uft alles ganz gut zusammen, au\u00dfer der Hitze, die wird zunehmend unertr\u00e4glich und allen Teilnehmern stehen nicht nur Schwei\u00dftropfen auf der Stirn.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Bei den Champs geht es gerade aufgeregter zu. Sie hatten sich f\u00fcr Nackensteaks entschieden, wie ich auf dem R\u00fcckweg vom Klo sah. Kleine Stichflammen kommen aus ihrem Grill, drohen das Fleisch zu verkohlen. Das kann vorkommen, wenn Fett an den Lavasteinen vorbeitropft, und direkt auf den Gasbrenner f\u00e4llt. Das so selbstsichere und sich anscheinend bis dahin schon als Siegerteam w\u00e4hnende Gespann bricht mit gegenseitigen Vorhaltungen in Hektik aus. Nun kann ich auch endlich mal was verstehen. Das Damenteam nimmt es zum Anlass, die affektierten Heinis zu verspotten. Loben ihre rein vegane Gem\u00fcsevariante. Das facht das Wortgepl\u00e4nkel nur noch weiter an. Erste unfl\u00e4tige Beleidigungen gegen die Frauen kommen auf. Das scheint Jasmin \u00fcberhaupt nicht zu schmecken und mischt sich solidarisch mit ein. Daraufhin schreit einer der Champs, was sie denn wolle, als Frau eines arabischen Sozialschmarotzers m\u00fcsste sie doch gelernt haben, den Mund zu halten. Ahmed, der Jasmin vorher zur\u00fcckhalten wollte, greift sich den Grillspie\u00df mit den halbgaren H\u00e4hnchenschenkeln und pumpt sich auf. Der Marktleiter kommt herbeigeeilt. Vergesse fast meinen Fisch zu drehen. Kann er die Streith\u00e4hne beruhigen? Nun fallen doch Worte wie Schlampe und Arschloch. Der Himmel verdunkelt sich. Ahmed fuchtelt mit dem Spie\u00df vor dem Gesicht eines Champs, der beim zur\u00fcckweichen stolpert, sich mit der Hand auf ihrem Grillrost abst\u00fctzt, w\u00e4hrend gleichzeitig eine weitere Stichflamme hochz\u00fcngelt. Sein Schreien wird vom ersten Gewittergrollen untermalt. Die anderen beiden Champs st\u00fcrzen sich auf Ahmed und ihn zu Boden. Beim Versuch sich festzuhalten, rei\u00dft er der Drallen das verschwitzte T-Shirt vom Leib. Eine Tierrechtsbotschaft steht auf den Br\u00fcsten. Mein Gott, &#8211; ein weiteres Gewittergrollen ert\u00f6nt &#8211; es sind Femen! Die anderen Beiden ziehen ebenfalls blank und ins Gefecht gegen die Nackensteakgriller. Den Marktleiter erwischt ein Ellbogen im Gesicht, er geht zu Boden. Jasmin ergreift ein scharfes Gem\u00fcsemesser und st\u00fcrzt vor, aber auch gleich \u00fcber den Marktleiter zu Boden, wobei sie den Gasschlauch zertrennt. Die Luft steht pl\u00f6tzlich still.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Erwin und Horst sind gerade auf dem Weg, sich mit in das Get\u00fcmmel zu st\u00fcrzen, als das ausstr\u00f6mende Gas sich entz\u00fcndet. Mit einer heftigen Explosion entl\u00e4d sich ein Gewitter \u00fcber uns, und die Gasflasche bahnt sich ihrem Weg Richtung Musikpavillion. Der bricht zusammen und ein Platzregen \u00fcber uns herein. Das Chaos ist perfekt. Die Erfrischung trennt die erhitzten Gem\u00fcter. Alle laufen kreuz und quer durcheinander. Wird Zeit, dass ich mich unterstelle.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Nach einer halben Stunde ist der Spuk vorbei. Der Parkplatz sieht aus wie ein Schlachtfeld. Die mei\u00dften Leute sind verschwunden. Gehe zu meinem Platz, der Schafsk\u00e4se hat das Inferno \u00fcberlebt. Nun gut, dann gibt es jetzt wenigstens den und ein neues Bier. Der Marktleiter gesellt sich mit einem blauen Auge zu mir, m\u00f6chte jetzt auch eins. Erwin und Horst kommen dazu, sichtlich guter Laune. Biertrinkend will ich allen ein St\u00fcck Schafsk\u00e4se anbieten, als pl\u00f6tzlich wie aus dem Nichts der Grillexperte auftaucht und m\u00f6chte probieren. Wie ich bef\u00fcrchtet hatte, ein Fresssack. Na ja, es gibt auch nichts anderes zu probieren. Ich gewinne konkurenzlos einen feudalen Elektrogrill. Wo ich doch gar keinen Strom in meinem Schrebergarten habe.<\/div>\n<div class=\"paragraph Free_Form\">Ich wei\u00df, wenn ich wieder ein Feuer entz\u00fcnden werde, verbrenne ich zuerst die Zeitungsbeilage.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Grill-Contest Das Klingeln meines i-phons holt mich aus meiner noch so dringend n\u00f6tigen Tiefschlafphase. Zu m\u00fcde f\u00fcr ein pampiges Hallo, nuschel ich irgendwas unverst\u00e4ndliches in das Ger\u00e4t. &#8222;Hallo Herr Kr\u00f6kel, sind sie das. Hier ist Frank Zimmermann, der Marktleiter von REWE. 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